Der Design Slam ist ein von mir Entwickeltes Design Event Format das sich an den Nachwuchs der Designszene richtet. Vor Publikum wird Live eine Aufgabe in einem Zeitfenster gelöst die im Anschluss von einer Jury bewertet wird.

Das Designslam Format wurde von mir im Rahmen meiner Bachelorarbeit entwickelt.
Leitidee: Wir informieren, motivieren und präsentieren Designtalente.
Leitsatz: Der Designslam ist Plattform für den Designnachwuchs, kultiviert Kreativität, fördert Kultur, Bildung und Ideenreichtum.
Das Motto des Designslams: Kreative arbeiten, sehen!

Leistung:
Konzept / Visual Identity / Graphic Design / Art Direction / Editorial Design / Webdesign / Naming & Wording

Alles, was sie gerade sehen, ist ein Resultat kreativer Prozesse. Die Kleidung, die sie tragen, die Thesis die sie in ihren Händen halten, der Stuhl, das Sofa oder die Bank, auf der sie gerade sitzen, das Gebäude, in dem sie sich gerade befinden. Kreativität ist also allgegenwärtig. Gemeinsam ist all diesen Dingen, dass sie eine Funktion haben.

Kurt Weidemann (15.12.1922 - 30.03.2011) einer der bedeutendsten kreativen Deutschen sagte:
Der Künstler macht, was er will, der Designer will, was er macht.

Psychologen definieren Kreativität als Produktion neuartiger und angemessener Ideen in jedem Bereich menschlicher Aktivität. Sie betrifft also nicht nur die Persönlichkeit. Ebenso können die Methoden mit denen Sie arbeiten kreativ sein. Ideen verhalten sich wie Blasen, in denen Themen gespeichert sind, wenn zwei Blasen aneinanderstoßen, kann es passieren, dass sie sich verbinden und dann etwas Neues daraus entsteht. Nimmt man also die Idee für ein Veranstaltungsformat und die Idee dem Kreativ nachwuchs ein Forum oder besser gesagt eine Öffentlichkeit zu ermöglichen, kann daraus ein Magazin, ein Buch, eine Online- Plattform oder ein neues Event Format entstehen. Innovativ NEU ist folgende Idee also nicht aber sie ist eine Weiterentwicklung, Neuinterpretation oder Abstraktion eines bestehenden Event Formates, transferiert in ein neues Themenfeld.

These / Aufgabe
Entwicklung eines Veranstaltungsformats, dass Nachwuchsdesignern ermöglicht ihr Können live vor Publikum und einer Fachjury zu präsentieren.
Kriterien: Miteinbezug und Förderung des Designnachwuchs, Studenten und Auszubildende der Medienberufe. Ansprechende Gestaltung des Events Besonderer Veranstaltungsort

Konzept
Ein Design-Wettbewerb bei dem immer zwei Designtalente pro Kategorie live innerhalb einer zeitlichen Vorgabe gegeneinander antreten und der Sieger vom Publikum und einer Fachjury, die sich aus jeweils drei Gastrednern zusammensetzt, bestimmt wird. Eine wegweisende Infomesse zum Thema Design und Kreativität für Schüler, Studenten und alle Designinteressierten. An Infoständen geben Hochschulen und Berufskollegs Infos zu Mappen, Fristen und Eignungsprüfungen. Verlagshäuser bieten Fach und Einstiegsliteratur zu Messepreisen an. Referenten sprechen über Ihre Erfahrungen, Erfolge und ihren Arbeitsalltag als Designer.

Naming
Der Kern der Veranstaltung wird dadurch definiert dass immer zwei Designer live vor Publikum in einem Designwettstreit gegeneinander antreten. Naheliegend war hier, die Begrifflichkeit des Slams. Das Wort Slam ist in Deutschland umgangssprachlich angekommen und ist durch das Poetryslam Format schon weit verbreitet. Außerdem kann sich jeder, der schon einmal das Eventformat des Poetryslams besucht hat, ungefähr vorstellen was es mit dem Designslam auf sich hat. Als dann aber noch klar wurde dass, die Domain www.designslam.de noch nicht belegtwar, hatte das Event seinen Namen gefunden: Designslam

Briefing
Konzeption und Kreation eines visuellen Erscheinungsbildes für das von mir entwickelte Eventformat Designslam. Die Identität des Designslamevent und das medienübergreifende Corporate Designkonzept wird nachhaltig entwickelt und präsentiert sich hierdurch in konsistenter Weise seiner Zielgruppe. Das neugeschaffene visuelle Identifikationspotenzial ermöglicht eine eindeutige Positionierung sowie, die positive Abgrenzung gegenüber anderen Eventformaten und kulturellen Events. Ziel: Je klarer und eindeutiger das visuelle Bild eines Unternehmens gestaltet ist, desto weniger Worte sind notwendig, um das Unternehmen mit allen Merkmalen zu identifizieren.

Das Design soll das Grundgefühl des Events wiederspiegeln. Gleichzeitig soll es sich aus der restlichen Plakatlandschafft gut abheben und ausreichend Platz für Informationen und Partnerlogos bieten. Die Betrachtung soll Spaß machen und einen spielerisch, fast naiven Umgang mit dem Thema Design propagieren.

Das hat folgenden Grund:
Die Teilnehmer des Designslams werden innerhalb von 15 Minuten eine Gestaltung erarbeiten. Dieses Moment des reinen Layoutens, also der Entwurfsphase, wird durch die Gestaltung des Plakates wiedergespiegelt. Es ist aus den drei Grundformen der Gestaltung, dem Kreis, dem Dreieck, und dem Viereck komponiert.

Zu dieser Idee Inspiriert wurde ich durch das chinesische Tangram Spiel. Tangram ist ein altes chinesisches Legespiel, das vermutlich zwischen dem 8. und 4. Jahrhundert v. Chr. entstand. Mit dem Spiel können zahllose Formen gelegt werden, die dann schattenrissartig, Tiere, Schiffe oder andere Gestalten zeigen. Der spielerische Umgang mit den Formen, hat mich hier stark beeinflusst.

Nach einer Gestaltung die aus starken Formen und Flächen besteht, brauchte ich nun eine typografische Lösung, die einen Kontrast bot. Das Plakat unterteile ich hierfür in zwei Ebenen: Die Informationsebene im Vordergrund und die visuelle Ebene mit der farblichen konstruierten Gestaltung als Trägerelement im Hintergrund, dieser kann Symbole oder Formen zeigen, aber auch als reiner Farbklang wahrgenommen werden. Die Typografie orientiert sich an der horizontalen Mittelachse des Plakates und wird linksbündig an ihr platziert. Verstärkt wird die Positionierung durch einen horizontalen Strich vor jedem Informationsblock auf dem Plakat. Die Schrift liegt weiß auf dem gestalteten Hintergrund und sticht so hart heraus. Das Logo ist, wie auf allen restlichen Medien, zentral positioniert, jedoch im oberen Drittel ausgerichtet, um genügend Raum für die Informationsebenen des Plakates sicher zu stellen.

Weiter stöbern

Info

Florian Kolominski ist Artdirektor und Konzepter mit Sitz im Ruhrgebiet.

Der Fokus seiner Arbeit liegt im Bereich der Analogen und Digitalen Visualisierung von Erscheinungsbildern.



Vorträge und Workshops

2019 Urbanes Netzwerken
MuMa – Musik und Maschine
Das Forum für Nachtkultur,
Musik und neue Impulse

2019 Bühnengespräch
Sommer am (Dortmunder) U „Leidenschaft, Liebe und Verzweiflung“ was heute Magazinmachen bedeutet.

Awards

German Design Award 2016
Red Dot Award 2015
DDC Award 2015
Design made in Germany 2010, 2012
Reflektor select 2 & 3 2010, 2011
WOLDA Logo Award 2009
Co&Co select 2009

CV

seit 2015
Festangestellt als Artdirektor
für eine smarte IT Company

2017 – 2019
Konzeption und Artdirektion
Kontermag Cityguide

2007 – 2014
FH Dortmund, Bachelorstudium,
Kommunikationsdesign

2013 – 2014
Trainee bei Labor b Designbüro

2010 – 2013
Konzeption und Artdirektion Ruhrgestalten Magazin

seit 2009
Freiberufliche Tätigkeit u. a. für:
gestaltend Designbüro, Yomomo,
Luups Verlag, Diekmann PR,
Bürokomplex, Labor b Designbüro,
Medienhaus, 28 Limited Brand, Kerstin Rau Editorial