Unter dem Arbeitstitel „Kompetenzteam Kultur und Kreativwirtschaft“ wurde eine Stabstelle in der Stadt Essen gegründet. Diese Stabstelle ist in enger Zusammenarbeit mit einem „Kompetenznetzwerk“ von verschiedenen städtischen Akteuren und Institutionen aus der Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft tätig.

Die Aufgabe bestand einerseits aus der Kreation einer Marke welche für die Bekanntmachung und Vermarktung der Stabstelle „Kompetenzteam Kultur und Kreativwirtschaft“ und aller Aktivitäten und den Angebotenen Fördermaßnahmen benutzt werden soll. Außerdem sollte in ersten Visualisierungen ein Eindruck der Werbemaßnahmen angedeutet werden.

Leistung:
Konzept / Visual Identity / Graphic Design / Art Direction / Naming, Claim, & Wording

Das Wort „KREATIVWERTE“ ist ein Kompositum bestehend aus dem Adjektiv „kreativ“ und dem Plural des Substantivs „Wert“. Die Bedeutungen des Wortes „KREATIVWERTE“ beherbergen in der Auslegung der Einzelteile und als Kompositum viele Aspekte der Ausgangslagen, der Aufgaben, aber auch Wünsche, die Adressant, Adressat und deren Kooperationsziele miteinander teilen. Konkreter: Das Wort „KREATIVWERTE“ verbindet die Welten von Kreation/Kreativität, Ökonomie und deren Förderung. „KREATIVWERTE“ findet sich als Wort bei einer Internetrecherche nur vereinzelt verwendet, wurde also bisher nur wenig bis gar nicht genutzt und kann damit als Wortschöpfung und Branding von Grund auf definiert und gestaltet werden.

Der XXL-Unterstrich ergibt sich aus der Verlängerung der Basis des Buchstaben „E“ und gibt der ganzen Wortmarke ein architektonisches Gefühl, der Unterstrich als Fundament, Boden, Bühne. In der Lesrichtung unserer Sprache von links nach recht, ist alles was rechts steht, das Neue, das Weiterführende, das Weitererzählende, das beim Lesen in der Zukunftliegende. Der Unterstrich wirkt trotz fehlendem Kopf, wie ein richtungsweisender Pfeil, der in der Welt der Schriftsprache nach vorne, in die Zukunft weist. Der Unterstrich nach dem Wort „KREATIVWERTE“ funktioniert orthografisch betrachtet, wie ein Leerfeld, dass
darauf hinweist, dass Inhalte fehlen, aber auch gleichzeitig dazu auffordert, das Leerfeld auszufüllen.

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Info

Florian Kolominski ist Artdirektor und Konzepter mit Sitz im Ruhrgebiet.

Der Fokus seiner Arbeit liegt im Bereich der Analogen und Digitalen Visualisierung von Erscheinungsbildern.



Vorträge und Workshops

2019 Urbanes Netzwerken
MuMa – Musik und Maschine
Das Forum für Nachtkultur,
Musik und neue Impulse

2019 Bühnengespräch
Sommer am (Dortmunder) U „Leidenschaft, Liebe und Verzweiflung“ was heute Magazinmachen bedeutet.

Das bin ich!

Awards

German Design Award 2016
Red Dot Award 2015
DDC Award 2015
Design made in Germany 2010, 2012
Reflektor select 2 & 3 2010, 2011
WOLDA Logo Award 2009
Co&Co select 2009

CV

seit 2022
Artdirektion, Content Creation, Strategische Planung

2021 – 2022
Design und Artdirektion
Beckdesign GmbH

2015 – 2021
Design und Artdirektion
Materna TMT GmbH

2017 – 2019
Konzeption und Artdirektion
Kontermag Cityguide

2007 – 2014
FH Dortmund, Bachelorstudium,
Kommunikationsdesign

2013 – 2014
Trainee bei Labor b Designbüro

2010 – 2013
Konzeption und Artdirektion Ruhrgestalten Magazin

seit 2009
Freiberufliche Tätigkeit u. a. für:
gestaltend Designbüro, Yomomo,
Luups Verlag, Diekmann PR,
Bürokomplex, Labor b Designbüro,
Medienhaus, 28 Limited Brand, Kerstin Rau Editorial